Dianne Reeves

Die Jazzdiva Dianne Reeves stammt aus Detroit, Michigan, wo sie 1956 zur Welt kam. Sie studierte in Colorado und Los Angeles, war 1981 mit Sergio Mendes und 1983 – 86 mit Harry Belafonte auf Welttournee. Sie trat mit der Fusion-Band Caldera sowie Airto Moreira, Tony Williams, Herbie Hancock und Stanley Clarke auf. 2003 erschien ein Album im Zusammenhang mit dem George Clooney-Film "Good Night And Good Luck" und 2008 die CD "When You Know". Mit Joe Williams wirkte Dianne Reeves 1994 an Gedächtniskonzerten für Dizzy Gillespie mit, 1995 trat sie mit ihm und Jon Hendricks beim Monterey Jazz Festival auf. Auch mit Quincy Jones, McCoy Tyner und Peter Herbolzheimer arbeitete Dianne Reeves zusammen. Dianne Reeves gastierte bereits 2002, 2007 und 2008 beim Salzburger Jazz-Herbst.

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w e r b u n g

When You Know
The Best Of Dianne Reeves
Good Night,and Good Luck [Soundtrack]
I Remember
Bridges
The Grand Encounter
Music for Lovers
In the Moment/Live in Concert
A Little Moonlight
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Jazz-Herbst Salzburg

Dianne Reeves

Jazz Gala am 6. November 2010 um 19 Uhr 30
Großes Festspielhaus, Salzburg, Austria

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Dianne Reeves

Die amerikanische Jazzsängerin und Songautorin Dianne Reeves wurde am 23. Oktober 1956 in Detroit, Michigan geboren und lebt in Denver, Colorado. Sie stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Ihr Vater war ebenfalls Sänger. Er starb an Krebs, als sie zwei Jahre alt war. Ihre Mutter Vada Swanson war eine Krankenschwester und spielte Trompete. Aufgewachsen ist sie jedoch zusammen mit ihrer Schwester Sharon bei ihrer Großmutter in Denver. Ihr Cousin George Duke ist ein bekannter Pianist und Plattenproduzent, der für sie auch schon viele Platten produziert hat. Als Kind bekam sie Klavierunterricht und sang eher so nebenbei. Mit 11 Jahren begann sie dann, sich für das Singen mehr zu interessieren. Sie wuchs in den 60ern während des Vietnamkrieges und der Bürgerrechtsbewegung auf, im Radio lief die Musik von Motown. Glücklicherweise hatte sie eine inspirierende Lehrerin, die dachte, der beste Weg, um Studenten zusammenzubringen, sei durch Musik. So kreierte die Lehrerin eine Show mit allen Studenten, Lyriks und Songs und Reeves entdeckte dort ihre Liebe zur Musik und vor allem, dass sie wirklich Sängerin werden wollte.
Charles Burrell, ein Onkel von Dianne Reeves, der im Denver Symphonieorchester Bass spielte, gab ihr eines Tages mehrere Jazzplatten von Ella Fitzgerald bis Billie Holiday u. a. zum Anhören, so auch Sarah Vaughans Platte Sarah Vaughan sings Michel Legrand, bei der ihre Begeisterung und Faszination für die Sängerin Sarah Vaughan entflammte. Seitdem hörte und beschäftigte sie sich eine Zeitlang nur noch mit Jazzmusik.
Mit 18 Jahren schloss sich Reeves 1974 in der George Washington Highschool in Denver/Colorado einer Schul-Bigband an. Im gleichen Jahr trat sie mit der Band bei einem Musikwettbewerb auf (Convention of the National Association of Jazz Educators). Ihre Band gewann den Wettbewerb und sie wurde prompt vom Fleck weg von dem Trompeter Clark Terry entdeckt, der sie seitdem als ihr Mentor unter seine Fittiche nahm. Er lud sie ein, mit seinen Freunden, bekannten Musikern, zu musizieren. 1975 studierte sie ein Jahr lang Musik an der Universität von Denver, bevor sie 1976 nach Los Angeles übersiedelte. Dort wuchs ihr Interesse an latein-amerikanischer Musik. Sie begann, mit den verschiedensten Musikrichtungen zu experimentieren und beschloss endgültig, Sängerin zu werden. Sie traf Leute wie Eduardo del Barrio, trat eine Weile mit seiner Gruppe Caldera auf und sang in Billy Childs’ experimenteller Jazzband Night Flights. Später ging sie mit Sergio Mendes auf Welttournee.
1983 bis 1986 tourte sie mit Harry Belafonte, der sie als Leadsängerin förderte und in eine Band von Musikern rund um die ganze Welt nahm. Ihre erste Erfahrung mit Worldmusic, dessen Stil von Calypsomusik bis hin zum Jazz geht.
1987 unterzeichnete sie als erste einen Vertrag bei dem wiederbelebten Jazzlabel Blue Note Records. 1992 zog sie von Los Angeles zurück nach Denver.
2002 trat sie bei der Schlusszeremonie der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City auf. Ebenfalls hatte sie einen musikalischen Gastauftritt in einer Staffel der bekannten Fernsehserie Sex and the City.
2003 wurde ihr der Job als Organisatorin für Jazzkonzerte in der Los Angeles Philharmonie angeboten. In der Silvesternacht 2003/2004 trat sie mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie auf.
2005 trat Dianne Reeves in George Clooneys Film Good Night, and Good Luck. als Sängerin auf. 2006 gewann sie den Grammy in der Kategorie „Best Jazz Vocal Album“ für den Soundtrack zum Film.
Oft zu Gast ist sie auf dem North Sea Jazz Festival in Den Haag in Holland, der Avo Session in Basel oder den Leverkusener Jazztagen.

Auszeichnungen
2001 In the Moment – Best Jazz Vocal Performance
2002 The Calling – Best Jazz Vocal Performance
2002 erhielt sie auf dem Montreal International Jazz Festival den Ella Fitzgerald Award.
2003 A Little Moonlight – Best Jazz Vocal Performance
2003 wurde sie vom Berklee College of Music in Boston mit einem Honorary Doctor of Music Degrees geehrt.
2006 Good Night, And Good Luck – Best Jazz Vocal Album – Soundtrack
Sie ist die erste Sängerin, die in drei aufeinander folgenden Jahren (2001-2003) Grammys gewonnen hat.

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